TV-Interview zum Weltschlaganfalltag

Über Youtube ist das Interview zwischen TV Mittelrhein, dem Schirmherrn der Telefonaktion zum Weltschlaganfalltag am 29.10.2020 Landrat Frank Puchtler und Geschäftsstellen-Leiter Jörg Röder abrufbar. Bitte beachten Sie dabei, dass Sie mit der Nutzung des Links den Auftritt von INKLUSA verlassen und damit die Datenschutzhinweise von Youtube gelten: https://youtu.be/dLTzwuU79GU

 

Telefonberatung statt Vor-Ort-Treffen: Neuro-Netzwerk Rhein-Lahn-Westerwald bietet kostenlose Aktion zum Weltschlaganfalltag an

Es geht um eine Bedrohung ungeahnten Ausmaßes: Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter. Um in der Öffentlichkeit ein stärkeres Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen, wurde 2006 der Weltschlaganfalltag ins Leben gerufen. Jedes Jahr am 29. Oktober klären seither Ärzte, Kliniken und Selbsthilfegruppen mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen über die Gehirnerkrankung Schlaganfall und ihre Folgen auf. Jedes Jahr außer 2020: Wegen Corona kann auch der Weltschlaganfalltag in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Um insbesondere Menschen, die von den Langzeitfolgen eines Schlaganfalls betroffen sind, dennoch nicht mit ihren Fragen – sei es zur gesundheitlichen Versorgung, dem Wiedereinstieg ins Berufsleben, den finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten oder, oder, oder – allein zu lassen, bietet das Neuronetzwerk an Rhein-Lahn und Westerwald unter Federführung der spezialisierten Beratungsstelle für Menschen mit erworbener Hirnschädigung der Inklusa gGmbH eine Alternative an. Am Donnerstag, 29. Oktober, stehen Experten aus verschiedenen Fachrichtungen in einer kostenlosen telefonischen Beratungsaktion als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Schirmherrschaft für die kostenlose telefonische Beratung hat Landrat Frank Puchtler übernommen. Ihm liegt die Aktion sehr am Herzen, da immer noch viele Menschen aufgrund von Schlaganfällen zu Pflegefällen werden. Hier die Fachleute mit ihren Beratungsthemen und der Telefonnummer, unter der sie am 29. Oktober von 15 bis 17 Uhr erreichbar sind, im Überblick:

  • Julia Tiwi-Feix, Inklusa gGmbH, Telefon 02603/931339-10: Sozialrechtliche Fragen, berufliche und gesellschaftliche Wiedereingliederung, Teilhabemöglichkeiten, Hilfs- und Entlastungsangebote, Wohn- und Beschäftigungsangebote.
  • Stefan Hauser, Pflegestützpunkte Rhein-Lahn, Telefon 02603/5750: Beratung und Hilfe rund um die Themen Pflege, Versorgung, Krankheit und Behinderung;
  • Michelle Reßmann, Integra, Telefon 02604/979-3110: Unterstützungsmöglichkeiten nach der medizinischen Reha, Beratung für Menschen mit einer erworbenen Hirnschädigung und ihre Angehörigen;
  • Yvonne Brüggenthies, Sozialdienst Malbergklinik Bad Ems, Telefon 02603/975767: Einleiten von Hilfsmaßnahmen während und nach der Rehabilitation;
  • Andrea Mäurer: Montage- und Dienstleistungszentrum der Stiftung Scheuern, Telefon 02603/93148-10: Teilhabe am Arbeitsleben, Rahmenbedingungen, Arbeitsangebote, berufliche Qualifizierung;
  • Alexandra Sniehotta, BIS – Partner für Bildung und Qualifizierung, Telefon 02603/93187-10: Beratung zu beruflicher Reha und Einstieg in die Arbeit in Werkstätten für Menschen mit Behinderung;
  • Clara Leusch und Linda Schneider, Praxis für Ergotherapie und Logopädie Töller & Feistel, Telefon 0261/12620: Ergotherapie: Behandlung von Apraxie, Ataxie, Hemiparese etc.; Logopädie: Behandlung von Aphasie, Dysarthrie, Schluckstörungen etc.
  • Carina Gräbke, Inthera, Telefon 02604/979-9701: Fragen rund um Physio- und Ergotherapie, Hilfsmittel, Unterstützte Kommunikation;
  • Florian Hemm, Physio Hemm, Telefon 02603/3863: Rehabilitation, Physiotherapie, Rehasport, Krankengymnastik;
  • Stephanie Baumann-Emmel und Daniel Meurer, Praxis für Logopädie Wortschatz, Telefon 02603/508130: Untersuchung und Behandlung von Menschen mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen. 

Plakat zur Telefonaktion mit allen Ansprechpartner zum Download: Telefonberatung Weltschlaganfalltag 2020

 

Inklusionsbetrieb CAP-Markt im Fernsehen

Der CAP-Markt in Hillscheid war am Mittwoch, dem 3. Juni in der Reihe Hierzuland im Rahmen der SWR-Landesschau im Fernsehen: Der CAP-Markt in der Bahnhofstraße ist als Inklusionbetrieb Teil der Reportage über den Ort Hillscheid. In dem Markt arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Der Vollsortimenter-Supermarkt mit allem für’s tägliche Leben versorgt zusammen mit der Bäckerei Conrad im gleichen Haus die Menschen im Ort und in der Umgebung. Ein Gewinn für Hillscheid und für Gleichberechtigung am Arbeitsplatz.

Der Film ist abrufbar in der Mediathek des SWR-Fernsehens:
Link zum Ortsportrait Hillscheid mit CAP-Markt

Personeller Zuwachs beim Dienst zur betrieblichen Inklusion und in der EUTB-Beratung

Seit dem 1. April 2020 ist Peter von Prillwitz beim Dienst zur betrieblichen Inklusion der Inklusa gGmbH mit an Bord. Dort arbeitet er im Team mit Jörg Röder, dem Leiter der Inklusa-Beratungsstellen. Als Berufswegecoach verfügt Peter von Prillwitz über eine umfangreiche berufliche Expertise im Berufsbildungsbereich.

Schülerinnen und Schüler mit Handicap aus Abgangsklassen sind eine wichtige Zielgruppe des Inklusionsdienstes. Aber auch für alle andere Menschen, die von einer körperlichen, geistigen, kognitiven oder seelischen Beeinträchtigung betroffen oder bedroht sind, sucht Peter von Prillwitz Beschäftigungsmöglichkeiten in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarkts. Dank der Förderung durch die Aktion Mensch ist der Inklusionsdienst für die betreuten Menschen kostenfrei.  

Wegen der Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist ein direkter Kontakt mit den Ratsuchenden zurzeit leider nicht möglich. Der Inklusionsdienst bleibt aber sowohl online als auch telefonisch uneingeschränkt erreichbar.

Auch die EUTB-Beratungsstelle hat personellen Zuwachs bekommen: Seit dem 1. April bildet dort Jörg Röder gemeinsam mit Petra Koschella und Julia Tiwi-Feix ein Team. Sie beraten Menschen mit Behinderung zusätzlich zu der Beratung, die Einrichtungen der Behindertenhilfe oder Kostenträger von Gesetzes wegen ohnehin leisten müssen. Das Team arbeitet neutral, unabhängig von jeglichen Kostenträgern und Leistungserbringern und für die ratsuchenden Menschen kostenlos. Natürlich steht die EUTB-Beratungsstelle, übrigens die einzige im Rhein-Lahn-Kreis, auch Angehörigen und gesetzlichen Betreuern von Menschen mit Behinderung offen. Außerhalb der Corona-Zeit werden die Menschen sowohl vor Ort in Bad Ems als auch an ihrem eigenen Wohnort beraten. Beides ist zurzeit leider nicht möglich. Aber: Telefonisch und per E-Mail bleibt die EUTB-Beratungsstelle uneingeschränkt erreichbar.

Kontakt: Inklusa gGmbH, Schanzgraben 3, 56130 Bad Ems, Internet www.inklusa.de

EUTB-Beratungsstelle: Jörg Röder (Leitung der Beratungsstellen), Telefon 02603/93133912 und 0177/5795374, E-Mail j.roeder(at)inklusa.de

Petra Koschella, Telefon 02603/9333911 und 0157/51657202, E-Mail p.koschella(at)inklusa.de

Julia Tiwi-Feix, Telefon 02603/931 339 10 und 0177/5796704; E-Mail j.tiwi-feix(at)inklusa.de

Dienst zur betrieblichen Inklusion: Peter von Prillwitz, Telefon 02603/93133914 und 0176/17445647, E-Mail p.vonprillwitz(at)inklusa.de